AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Domina-Ausbildungen, BDSM-Ausbildungen, Workshops, Seminare, Coachings sowie Online-Ausbildungen
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche vom Veranstalter angebotenen Präsenz- und Online-Ausbildungen, Workshops, Seminare, Coachings, Fortbildungen sowie sonstige Bildungsangebote.
Sie gelten sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Mit der Anmeldung erkennt der Teilnehmer diese AGB als verbindlichen Bestandteil des Vertrages an.
§ 2 Anmeldung und Vertragsabschluss
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das hierfür vorgesehene Anmeldeformular oder in einer vom Veranstalter ausdrücklich zugelassenen Form (z. B. E-Mail).
Die Anmeldung soll mindestens folgende Angaben enthalten:
- Vor- und Nachname
- Telefonnummer (vorzugsweise Mobilnummer)
- E-Mail-Adresse
- Bezeichnung der gebuchten Veranstaltung
- Veranstaltungsdatum
Optional können Anschrift und Rechnungsadresse angegeben werden.
Der Vertrag kommt erst zustande, wenn
- die Anmeldung beim Veranstalter eingegangen ist,
- die vereinbarte Anzahlung bzw. Teilnahmegebühr fristgerecht bezahlt wurde und
- der Veranstalter die Anmeldung ausdrücklich bestätigt hat.
Bis zur Bestätigung besteht kein Anspruch auf einen Teilnahmeplatz.
Die Vergabe der Plätze erfolgt grundsätzlich nach Reihenfolge des Zahlungseingangs.
§ 3 Teilnahmegebühren
Die jeweils gültigen Teilnahmegebühren ergeben sich aus der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung.
Alle Preise verstehen sich einschließlich der jeweils gesetzlich geltenden Umsatzsteuer, soweit eine Umsatzsteuerpflicht besteht.
Zusätzliche Kosten, insbesondere für Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Versicherungen oder persönliche Arbeitsmaterialien, sind vom Teilnehmer selbst zu tragen.
§ 4 Zahlungsbedingungen – Präsenzveranstaltungen
Für Präsenzveranstaltungen wird mit der Anmeldung eine Anzahlung in Höhe von 20 % der Teilnahmegebühr oder der jeweils angegebenen Mindestanzahlung fällig.
Alternativ kann der gesamte Teilnahmebetrag sofort überwiesen werden.
Erfolgt innerhalb von sieben Kalendertagen nach Anmeldung keine Anzahlung oder vollständige Zahlung, kann der Veranstalter die Reservierung ohne weitere Mitteilung löschen und den Platz anderweitig vergeben.
Der verbleibende Restbetrag ist spätestens 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn ohne weitere Aufforderung zu bezahlen.
Geht der Restbetrag nicht rechtzeitig ein, ist der Veranstalter berechtigt, den Platz anderweitig zu vergeben. Die vereinbarten Zahlungs- und gegebenenfalls Stornierungsregelungen bleiben hiervon unberührt.
Barzahlungen sind ausschließlich nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung möglich.
§ 5 Zahlungsbedingungen – Online-Ausbildungen
Bei Online-Ausbildungen und Online-Seminaren ist die gesamte Teilnahmegebühr vor Beginn der Ausbildung fällig.
Der Zugang zu den Unterrichtseinheiten, Lehrunterlagen, Downloads, Videokonferenzen oder sonstigen Ausbildungsinhalten erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang.
Ein Anspruch auf Teilnahme besteht erst nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung.
§ 6 Widerrufsrecht
6.1 Verbraucher
Teilnehmer, die die Ausbildung oder das Seminar ausschließlich zu privaten Zwecken buchen und dabei als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB handeln, steht das gesetzliche Widerrufsrecht zu.
Widerruft der Teilnehmer seine Anmeldung innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist, werden bereits geleistete Zahlungen nach den gesetzlichen Bestimmungen zurückerstattet.
Erfolgt die Anmeldung weniger als 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn und verlangt der Teilnehmer ausdrücklich die Durchführung der Veranstaltung innerhalb dieser Frist, erklärt er sich damit einverstanden, dass mit der Vertragserfüllung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird.
Das Widerrufsrecht erlischt, sobald der Vertrag vollständig erfüllt wurde, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist.
6.2 Unternehmer und gewerblich handelnde Teilnehmer
Teilnehmer, die die Ausbildung im Rahmen ihrer selbstständigen, freiberuflichen oder gewerblichen Tätigkeit buchen und damit als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handeln, steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Dies gilt insbesondere für Teilnehmer, die eine Ausbildung mit dem Ziel besuchen,
- eine selbstständige Tätigkeit als Domina, BDSM-Dienstleister, Coach oder in einem vergleichbaren Bereich aufzunehmen oder auszuüben,
- ihr bestehendes Unternehmen oder ihre berufliche Tätigkeit zu erweitern,
- die erworbenen Kenntnisse ganz oder teilweise gewerblich zu nutzen oder
- die Teilnahme im Namen oder auf Rechnung eines Unternehmens buchen.
Der Teilnehmer erklärt im Rahmen der Anmeldung verbindlich, ob die Buchung als Verbraucher oder als Unternehmer erfolgt.
§ 7 Umbuchungen
Eine Umbuchung auf einen anderen Veranstaltungstermin ist grundsätzlich nicht vorgesehen.
Der Veranstalter kann einer Umbuchung aus Kulanz zustimmen, sofern freie Plätze vorhanden sind und organisatorische Gründe nicht entgegenstehen.
Auf eine Umbuchung besteht kein Rechtsanspruch.
Bereits gewährte Kulanzumbuchungen begründen auch für zukünftige Buchungen keinen Anspruch auf erneute Umbuchungen.
§ 8 Rücktritt durch den Teilnehmer
Der Teilnehmer kann jederzeit vor Veranstaltungsbeginn schriftlich vom Vertrag zurücktreten.
Es gelten folgende Stornierungsbedingungen:
- bis 25 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: Rückzahlung der Anzahlung abzüglich einer Bearbeitungspauschale;
- 24 bis 17 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: die geleistete Anzahlung verfällt;
- 16 bis 10 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: zusätzlich zur Anzahlung sind 50 % der vereinbarten Teilnahmegebühr zu bezahlen;
- weniger als 10 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn, Nichterscheinen oder Abbruch der Veranstaltung: die gesamte Teilnahmegebühr bleibt fällig.
Dem Teilnehmer bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass dem Veranstalter kein oder lediglich ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Kann ein geeigneter Ersatzteilnehmer gestellt werden oder kann ein Teilnehmer von der Warteliste nachrücken, entscheidet der Veranstalter nach pflichtgemäßem Ermessen über eine vollständige oder teilweise Erstattung der Teilnahmegebühr abzüglich einer angemessenen Bearbeitungspauschale.
Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht.
§ 9 Seminarversicherung
Der Veranstalter empfiehlt ausdrücklich den Abschluss einer Seminar-Rücktrittsversicherung.
Ob und bei welchem Versicherungsunternehmen eine solche Versicherung abgeschlossen wird, entscheidet ausschließlich der Teilnehmer.
Der Veranstalter ist weder Vermittler noch Vertragspartner einer solchen Versicherung und übernimmt hierfür keinerlei Haftung.
Auch Krankheit, persönliche Verhinderung oder sonstige individuelle Umstände entbinden grundsätzlich nicht von den vereinbarten Zahlungs- und Stornierungsbedingungen, soweit keine gesetzliche Regelung etwas anderes vorsieht.
§ 10 Teilnahmevoraussetzungen
Die Teilnahme an den Ausbildungen, Seminaren und Workshops erfolgt freiwillig und in eigener Verantwortung.
Die Angebote dienen ausschließlich der Wissensvermittlung und praktischen Ausbildung im Bereich BDSM, Femdom, Domina-Tätigkeit sowie verwandter Themen. Sie stellen weder eine medizinische, psychotherapeutische noch eine heilkundliche Behandlung dar und ersetzen diese auch nicht.
Die Veranstaltungen richten sich ausschließlich an volljährige Personen, die körperlich und psychisch in der Lage sind, an den jeweiligen Ausbildungsinhalten teilzunehmen.
Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Veranstalter vor Beginn der Ausbildung über gesundheitliche Einschränkungen oder sonstige Umstände zu informieren, die die sichere Teilnahme an praktischen Übungen beeinträchtigen könnten.
Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmer von einzelnen Übungen oder der gesamten Veranstaltung auszuschließen, wenn berechtigte Zweifel bestehen, dass eine gefahrlose Teilnahme möglich ist.
§ 11 Eigenverantwortung und Gesundheit
Jeder Teilnehmer trägt die Verantwortung für seine körperliche und psychische Belastbarkeit selbst.
Praktische Übungen erfolgen ausschließlich freiwillig.
Jeder Teilnehmer entscheidet eigenverantwortlich, ob und in welchem Umfang er an praktischen Übungen teilnehmen möchte.
Anweisungen der Ausbildungsleitung sowie Sicherheitsvorgaben sind jederzeit einzuhalten.
Der Teilnehmer verpflichtet sich, körperliche Beschwerden, Verletzungen, Schwangerschaft, Erkrankungen oder sonstige Umstände, welche die sichere Durchführung praktischer Übungen beeinflussen können, unverzüglich mitzuteilen.
Der Veranstalter ist berechtigt, einzelne Übungen zu untersagen oder die Teilnahme einzuschränken, sofern dies aus Sicherheitsgründen erforderlich erscheint.
§ 12 Verhalten während der Ausbildung
Von allen Teilnehmern wird ein respektvoller, höflicher und wertschätzender Umgang miteinander erwartet.
Diskriminierungen, Beleidigungen, Bedrohungen, sexuelle Belästigungen, aggressives Verhalten, erhebliche Störungen des Unterrichts oder sonstiges unangemessenes Verhalten werden nicht geduldet.
Den Anweisungen der Ausbildungsleitung sowie deren Beauftragten ist im Interesse eines sicheren und geordneten Ausbildungsablaufs Folge zu leisten.
Während sämtlicher Veranstaltungen gilt ein verantwortungsvoller Umgang mit den vermittelten Techniken.
Die vermittelten Inhalte dürfen ausschließlich unter Beachtung der jeweiligen Sicherheitsstandards angewendet werden.
§ 13 Praktische Übungen
Praktische Übungen dienen ausschließlich Ausbildungszwecken.
Sämtliche Übungen erfolgen ausschließlich auf freiwilliger Basis.
Jeder Teilnehmer kann einzelne Übungen jederzeit ohne Angabe von Gründen ablehnen oder abbrechen.
Ein Anspruch auf Durchführung bestimmter Übungen besteht nicht.
Die Ausbildungsleitung entscheidet nach fachlichem Ermessen über Art, Umfang und Durchführung der praktischen Ausbildung.
Während der Ausbildung finden keine sexuellen Handlungen statt.
Die Teilnehmer nehmen grundsätzlich vollständig bekleidet an der Ausbildung teil, sofern die Ausbildungsleitung im Einzelfall aus didaktischen Gründen nichts anderes ausdrücklich ankündigt.
§ 14 Hausrecht und Ausschluss von Teilnehmern
Der Veranstalter übt während sämtlicher Präsenzveranstaltungen sowie innerhalb aller Online-Angebote das Haus- und Organisationsrecht aus.
Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmer ganz oder teilweise von der weiteren Teilnahme auszuschließen, wenn diese
- den Unterricht erheblich stören,
- wiederholt Anweisungen missachten,
- andere Teilnehmer belästigen, beleidigen oder bedrohen,
- gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen,
- den Ausbildungsablauf nachhaltig beeinträchtigen,
- vorsätzlich falsche Angaben machen,
- gegen diese AGB verstoßen oder
- das Ansehen des Veranstalters oder der Ausbildung erheblich beeinträchtigen.
Ein berechtigter Ausschluss beendet den Ausbildungsvertrag nicht.
Die vereinbarte Teilnahmegebühr bleibt vollständig geschuldet.
Ein Anspruch auf Rückzahlung bereits gezahlter Beträge besteht in diesem Fall nicht.
§ 15 Messenger-, Chat- und Community-Gruppen
Der Veranstalter kann den Teilnehmern freiwillig Zugang zu Messenger-, Chat-, Community- oder Austauschgruppen (z. B. WhatsApp, Telegram, Signal, Facebook oder vergleichbaren Plattformen) anbieten.
Diese Gruppen dienen ausschließlich dem freiwilligen Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmern sowie der organisatorischen Unterstützung der Ausbildung.
Ein Anspruch auf Aufnahme, dauerhafte Mitgliedschaft oder Nutzung dieser Gruppen besteht ausdrücklich nicht.
Der Veranstalter entscheidet nach eigenem Ermessen über Aufnahme, Verbleib oder Ausschluss einzelner Teilnehmer.
Ein Ausschluss kann insbesondere erfolgen bei
- wiederholten Verstößen gegen die Gruppenregeln,
- respektlosem Verhalten,
- Beleidigungen oder persönlichen Angriffen,
- Störungen des Gruppenfriedens,
- unerwünschter Werbung,
- Weitergabe vertraulicher Inhalte,
- Verstößen gegen Urheberrechte,
- rufschädigendem Verhalten gegenüber Teilnehmern oder dem Veranstalter.
Der Ausschluss aus einer Messenger-, Chat- oder Community-Gruppe stellt keinen Mangel der Ausbildung dar.
Da es sich hierbei um eine freiwillige Zusatzleistung handelt, entsteht hierdurch kein Anspruch auf Rückzahlung oder Minderung der Teilnahmegebühr.
Ebenso berechtigt der Ausschluss weder zum Rücktritt vom Vertrag noch zu Schadensersatzansprüchen.
§ 16 Online-Unterricht
Online-Unterricht findet über die jeweils vom Veranstalter bekannt gegebene Plattform statt.
Der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig über eine funktionierende Internetverbindung sowie geeignete Hard- und Software zu verfügen.
Technische Probleme auf Seiten des Teilnehmers begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Wiederholung einzelner Unterrichtseinheiten oder Erstattung der Teilnahmegebühr.
Der Veranstalter bemüht sich um einen störungsfreien Ablauf, übernimmt jedoch keine Gewähr für Störungen, die außerhalb seines Einflussbereiches liegen.
Aufzeichnungen der Online-Veranstaltungen durch Teilnehmer sind ausschließlich mit vorheriger ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Veranstalters zulässig.
§ 17 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Sämtliche Ausbildungsunterlagen, Handouts, Präsentationen, Skripte, Checklisten, Konzepte, Arbeitsblätter, Fotografien, Grafiken, Videos, Audioaufnahmen, Unterrichtsinhalte, Live-Demonstrationen sowie sämtliche vom Veranstalter entwickelten Lehrkonzepte und Ausbildungssysteme sind urheberrechtlich geschützt.
Dies gilt unabhängig davon, ob die Inhalte in Papierform, digital, als Video, Audio, Livestream oder während einer Präsenzveranstaltung vermittelt werden.
Mit der Zahlung der Teilnahmegebühr erhält der Teilnehmer ausschließlich ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen Verwendung der Ausbildungsunterlagen.
Eine Weitergabe an Dritte ist unzulässig.
Insbesondere ist es ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters untersagt,
- Ausbildungsunterlagen ganz oder teilweise zu kopieren,
- zu vervielfältigen,
- einzuscannen,
- zu veröffentlichen,
- im Internet bereitzustellen,
- über soziale Medien zu verbreiten,
- an Dritte weiterzugeben,
- zu verkaufen,
- zu vermieten,
- zu lizenzieren,
- oder in sonstiger Weise wirtschaftlich zu verwerten.
Ebenso ist es untersagt, die vermittelten Ausbildungskonzepte oder wesentliche Teile hiervon für eigene Seminare, Workshops, Ausbildungen, Coachings, Online-Kurse oder vergleichbare Angebote zu übernehmen oder in identischer oder wesentlich ähnlicher Form anzubieten.
Dies gilt auch für teilweise Übernahmen der Unterrichtsstruktur, Lehrmethodik, Kursgliederung, Arbeitsunterlagen sowie der didaktischen Konzeption.
Gesetzliche Urheberrechte bleiben hiervon unberührt.
Bei schuldhaften Verstößen behält sich der Veranstalter ausdrücklich vor, Unterlassungs-, Auskunfts-, Beseitigungs- sowie Schadensersatzansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften geltend zu machen.
§ 18 Vertraulichkeit
Die Teilnehmer verpflichten sich, sämtliche persönlichen Informationen anderer Teilnehmer vertraulich zu behandeln.
Dies gilt insbesondere für
- persönliche Lebensumstände,
- berufliche Tätigkeiten,
- gesundheitliche Informationen,
- sexuelle Vorlieben,
- Fetische,
- BDSM-Praktiken,
- Geschäftsmodelle,
- private Gespräche,
- Fotos,
- Videos,
- Kontaktdaten.
Eine Weitergabe an Dritte ist ohne ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person unzulässig.
Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung der Ausbildung fort.
§ 19 Bild-, Ton- und Videoaufnahmen
Während sämtlicher Veranstaltungen sind Foto-, Ton-, Bildschirm- oder Videoaufnahmen durch Teilnehmer grundsätzlich untersagt.
Ausnahmen bedürfen der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung des Veranstalters sowie aller hiervon betroffenen Teilnehmer.
Der Veranstalter ist berechtigt, bei Verstößen Aufnahmen unverzüglich löschen zu lassen und den betreffenden Teilnehmer von der weiteren Veranstaltung auszuschließen.
Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben hiervon unberührt.
§ 20 Ausbildungsunterlagen
Die dem Teilnehmer überlassenen Ausbildungsunterlagen dienen ausschließlich der persönlichen Nachbereitung der Ausbildung.
Ein Anspruch auf Aktualisierung oder dauerhafte Bereitstellung digitaler Inhalte besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
Der Veranstalter ist berechtigt, Ausbildungsunterlagen jederzeit weiterzuentwickeln oder zu verändern.
§ 21 Haftung
Die Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung.
Der Veranstalter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften uneingeschränkt
- bei Vorsatz,
- bei grober Fahrlässigkeit,
- bei Schäden aus der Verletzung des Lebens,
- des Körpers oder der Gesundheit sowie
- soweit eine Haftung gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.
Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen haftet der Veranstalter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Garderobe, Wertgegenstände oder sonstige persönliche Gegenstände der Teilnehmer.
Ebenso haftet der Veranstalter nicht für Anreise-, Hotel-, Verdienstausfall- oder sonstige Folgekosten, sofern keine gesetzliche Haftung besteht.
§ 22 Praktische Übungen und Übungspartner
Praktische Übungen erfolgen ausschließlich freiwillig und im gegenseitigen Einverständnis aller beteiligten Personen.
Jeder Teilnehmer entscheidet eigenverantwortlich über Art und Umfang seiner Teilnahme.
Die Teilnehmer verpflichten sich, Sicherheitsanweisungen einzuhalten und ihre persönlichen Grenzen sowie die Grenzen anderer Teilnehmer jederzeit zu respektieren.
Soweit Teilnehmer untereinander praktische Übungen durchführen, handeln sie eigenverantwortlich.
Jeder Teilnehmer erklärt, gesundheitliche Einschränkungen oder Risiken, die einer sicheren Durchführung entgegenstehen könnten, vor Beginn der jeweiligen Übung mitzuteilen.
Die Verantwortlichkeit der Teilnehmer füreinander bleibt hiervon unberührt.
Gesetzliche Haftungsansprüche gegenüber dem Veranstalter bleiben ausschließlich im gesetzlich vorgesehenen Umfang bestehen.
Regelung etwas anderes vorsieht.