Domina – Ausbildung

Eine Domina oder Bizarrlady muss heute mehr wissen und können als früher, um auf dem Markt gegenüber Angebot und Nachfrage bestehen zu können.

Ein solides Handwerk, kombiniert mit der Schulung der eigenen Ausstrahlung und einem gut choreografierten Aufbau einer Session, sind genauso wichtig, wie ein professionelles Marketing der eigenen Kunstfigur und ein gut geschultes Dienstleistungsverständnis.
Eine Domina / Bizarrlady steht heute einer Kundschaft gegenüber, die veränderte und gehobene Ansprüche an sie heranträgt. Dies erfordert eine moderne Vermarktung unter Einsatz neuer Medien.

Die Domina Ausbildung ist modular aufgebaut.
Ein Basis-Ausbildungsteil, bei dem auf die wichtigsten Inhalte eingegangen wird:
Theorie, Anatomie und rechtliche Rahmenbedingungen, sowie Handwerk, Technik, Session und Choreografie zur sofortigen Umsetzung im Arbeitseinsatz.
Zusätzlich bieten wir sich ergänzende Tagesseminare an, bei denen Fachthemen detaillierter geschult werden, sowie Spezialwissen umfangreich und ausführlich vermittelt wird.
Diese Seminare beinhalten u.a. folgende Themen: Klinik, Latex-Erziehung, Bondage, Elektro-Play, Atemreduktion, Tunnelspiele, Marketing, Cross-Themen aus den Bereichen Tantra und Bondage (z.B. Massagen mit BDSM Elementen).
Praktika und Trainings bei Bedarf und Interesse runden die Ausbildung ab.

Basis Ausbildung
•    Theorie Basics
•    Praxis Handwerk und Übungen am Objekt/ Übungspartner
•    Kreativ Teil mit Umsetzung in Sessions / Real Situation und Coaching

Vorausschau in die weitergehenden Themen

Jeder Teilnehmerin wird während der gesamten Ausbildungszeit, ein Übungspartner zur Verfügung gestellt! Sie kann so sofort ohne Zeitverlust das Gelernte ausprobieren, an einer realen Person.

Termine
12.01.2019 bis 13.01.2019

Kosten
495,- Euro, für Joyclub Mitglieder, Sklavenzentralen Mitglieder und BesD, Hydra, Madonna

550,- Euro alle anderen Teilnehmerinnen

Inklusive: Kursmaterialien, Snacks und Getränke

Exklusive: Übernachtungskosten

Maximal: 4 Teilnehmerinnen

 

Ablauf: Basis Ausbildung
Tag 1 – von 11 Uhr bis ca. 20 Uhr ( = 9 Std. )
Tag 2 – von 11 Uhr bis  20Uhr ( = 9 Std. )
+ Abends besteht die Möglichkeit, bei einem gemütlichen Essen o.ä. den Tag ausklingen zu lassen und noch offene Fragen zu stellen. (Kosten trägt jeder Teilnehmer selbst)

Theorie:
•    Vorstellungsrunde: Wer bin ich? Wer sind die Teilnehmer? Was sind die Wünsche/Erwartungen der Teilnehmer?
•    Woher kommt BDSM?
•    Welche Themenbereiche & Fetische gibt es (Schmerz, Fuß, Latex usw.)?
•    Phantasien mit Beispielen (Mails vorlesen + Berichte)
•    Welche Sicherheitsbedenken gibt es? Anatomiekunde (wo genau wird geschlagen und wo nicht?)
•    Gesundes Arbeiten: Wie sehen die Hygienestandards aus? (Desinfektion,  Handschuhe beim Fisten usw.)
•    Welche unterschiedlichen Domina-Bereiche gibt es: Herrin, Bizarrlady, Zofe, Sklavin
•    Fachterminologie: praktisches Vokabular in der Session
•    Phantasie und Realität: Nicht jeder Kunde ist George Clooney
•    Abgrenzung und Nähe (der Kunde ist nicht Dein Freund und Du bist keine Göttin.)
•    Marketing; Werbung wo, wann und wie? Verdienst? Steuerliches.

Praxis (Handwerk/Grundtechniken)
:
•    Schlagen und Schlaginstrumente
•    Bondagetechniken
•    Klammern und Kleinspielzeuge
•    Ausgefallenes aus den Alltag (Wäscheklammern , Gummibänder, Schnürsenkel)
•    Analspiele, Fisting
•    Nippelspiele
•    Cock/Ball/Torture („CBT“)
•    NS & KV;  Dirty Spiele – was ist das?
•    Wachs/Eisspiele
•    Fetisch Erziehung
•    Trampling
•    Petplay
•    Toys (Dildos, Nadelrädchen usw.)
•    Aufhängen, aber richtig (Hand + Fuß)
•    Atemkontrolle: Einführung in das Thema
•    „Tunnelspiele“ (ABC Salbe o.ä.)
•    Elektrospiele: Geräte + Technik
•    TV Erziehung – ein Einblick
•    Latex Erziehung – ein Einblick
•    Klinik Spiele – ein Einblick
•    Einlauf, Klistier
•    Masken
•    Übungen am „lebenden Objekt“
•    usw.

Choreographie:
•    Aufbau einer Session, Rollenspiele, reale Sessions (Wie viele Spielestationen gibt es?     Wie viel Ausgefallenes kann eingebaut werden? Wie mit Unsicherheiten und Ängsten umgehen?)
•    Beispiel: reale Vorführung evtl. Themenaufhänger „ ja was hast du denn da gemacht?“
•    Der böse Schüler
•    Das unartige Pony
•    Die „femme fatal“
•    Doktor, Doktor, was machst du da
•    Genießen in Latex
•    Tease and Deny – das Spiel mit Distanz und Nähe 
(eine Übung dazu untereinander mit Reflektion)
•    Verehrung des Objektes = „Fetisch“
•    Dirty Play
•    Dirty Talk, ohne ordinär daneben zu reden
•    Übungen „am lebenden Objekt“ unter Einbindung des Handwerksteils

– Zwischenschritt: Von „Wie empfange ich einen Gast?“, über Vorgespräch, zu Session mit Nachgespräch und Verabschiedung. Jede Teilnehmerin baut zu diesen Punkten eine kleine Session mit einem Übungssklaven auf. Coaching durch die Spielleiterinnen.

– Feedback Runde: Wie erlebte man die Session selbst, wie der Sklave und wie war der Eindruck bei der Spielleiterin?

– Ausblick auf weitere Bereiche und Themen
wie z.B.: Klinik, Latex, Rollenspiele, Bondage, TV Erziehung, Atemkontrolle und Sinnesentzug, Elektro-Play, Kreatives und Sonstiges vom Friseur, Fetisch über Wollsocken/-strümpfe bis hin zu Cross-Themen: Tantra & BDSM, sowie Werbung, Marketing, Steuern.

– Abschlussrunde

– Alle Themen werden in einem Script zusammengefasst.

Es wird zum Teil untereinander geübt, überwiegend aber an einem realen Übungsobjekt.
 Vor Ausbildungsbeginn bitte mitteilen ob ein eigenes Übungsobjekt mitgebracht wird oder ob ein Übungsobjekt mitgebucht wird.